Das EGN-Team 2011

EGN-Radrennteam mit neuer Philosophie

Die Ameise ist das Firmenzeichen der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein, dem Hauptsponsor des Radrennteams. Ihre Attribute lassen sich gut mit der Unternehmensphilosophie der EGN verbinden. Eine in vielen Punkten ähnliche Philosophie steht auch einem Radrennteam der Leistungsklasse gut zu Gesicht. So hat sich das EGN-Team die Eigenschaften der Ameise als neue Philosophie zu eigen gemacht: Gut organisiert, ausgezeichnete Teamarbeit, intelligente Arbeitsteilung, Stärke und Leistungsfähigkeit.

Die Mannschaft

Es ist ein neues Team. Mit einem Kader von sieben Fahrern startet das junge, neu konzipierte EGN-Team in die Saison. Für die Auswahl und Zusammensetzung war die Einstellung, die persönliche Einschätzung, die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Fahrer ausschlaggebend.

Das Team ist eine ausgeglichene Mannschaft mit drei Sprintern und vier starken Allroundern. Es hat große Ambitionen.

In der Priorität stehen jedoch der Beruf und die Ausbildung der jungen Sportler an oberster Stelle.

„Wir haben ein sehr junges, mit viel Ehrgeiz ausgestattetes Team, das immer für eine Überraschung gut ist“, so sieht der Sportliche Leiter Heinz Esch seine Mannschaft.

Die Ziele

Die Schwerpunkte des Rennstalls mit Sitz in Krefeld liegen bei den nationalen und internationalen Rundstreckenrennen in Nordrhein-Westfalen und im benachbarten Ausland. Gute Chancen sehen die Verantwortlichen aber auch bei den Tagesklassikern.

Die Saison beginnt für das Team mit „Köln-Schuld-Frechen“, der

46. Cinturon Ciclista International in Mallorca, dem Rennen „Rund um Düren“ und mit dem Klassiker in Someren in den Niederlanden.

„Wir wollen möglichst erfolgreich sein und offensiv fahren, unsere Zielsetzung ist es, bei den 50 Rennen im Jahr 2011 als geschlossene Mannschaft aufzutreten und einige Rennen erfolgreich als Sieger oder auf dem Treppchen zu beenden. Die Jungs sollen aber auch auf dem Rad Spaß haben“, so Esch weiter.

Team ohne Kapitän

„Einen echten Kapitän wird es nicht geben.“ Jedoch sieht Esch in Boris Fastring eine Führungsperson. Der 34-jährige soll der verlängerte Arm der Sportlichen Leitung werden. „Es gibt bei jedem Rennen einen anderen Leader, je nach Rennen und Form der Fahrer,“ so der Sportliche Leiter.

Der Teammanager:

„Entscheidend ist, dass sich die Fahrer wohlfühlen, dass der Teamgeist stimmt und ein guter Zusammenhalt vorhanden ist. Wir wollen eine starke Gruppe von Freunden,“ so der Team-Chef Wolfgang Feld.

© Autor: Adi Wunder